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Katze

 

 

KASTRATION KATZE

KASTRATION – STERILISATION: WAS IST DAS?

Unter Kastration versteht man die Entfernung des Keimgewebes, also der Hoden beim männlichen Tier bzw. der Eierstöcke beim weiblichen Tier. Eine Sterilisation bedeutet die Unterbindung der Fruchtbarkeit. Bei weiblichen Tieren werden die Eileiter durchtrennt, bei männlichen Tieren die Samenleiter. Die Tiere können sich so zwar nicht mehr fortpflanzen, der Sexualtrieb ist aber unverändert. Katzen werden also weiterhin rollig, können aber nicht tragend werden. Bei der Kastration werden die Eierstöcke und ein Teil oder die gesamte Gebärmutter entfernt. Die Katze hat keinen Zyklus mehr – sie wird nicht rollig und kann natürlich auch keine Welpen mehr haben. Bei der Katze wird eine Kastration durchgeführt.

WARUM KASTRIEREN?

Der Hauptgrund für eine Kastration ist es, die Fortpflanzungsfähigkeit bzw. den Fortpflanzungstrieb zu unterbinden. Die Kastration hat aber auch weitere Gründe. Wer bereits einmal eine rollige Katze im Haus hatte, weiß, dass dies nicht unbedingt ein Vergnügen ist(weder für Ihre Katze noch für Sie). Außerdem besteht bei der Katze die Gefahr der Dauerrolligkeit (s.u.). Aus diesem Grund werden auch im Haus lebende Katzen meistens kastriert. Auf der Suche nach einem Geschlechtspartner streifen unkastrierte Tiere weit umher und werden dabei häufig Opfer von Verkehrsunfällen. Durch den Deckakt ist die Infektionsgefahr erhöht. Tödliche Viruserkrankungen wie z.B. FeLV (Leukose) und die Immunschwäche FIV („Katzen-AIDS“) werden durch den Deckakt übertragen. Laut Studien haben kastrierte Katzen eine deutlich höhere Lebenserwartung als ihre unkastrierten Artgenossen.

DER ZYKLUS DER KATZE

Katzen werden normalerweise im Frühjahr und Sommer (abhängig von der Lichteinwirkung) regelmäßig alle zwei bis drei Wochen rollig. Werden die Tage kürzer (etwa ab September bis Dezember) bleibt der Brunstzyklus aus (sogenannter Anöstrus). Katzen die künstlichem Licht z.B. in der Wohnung ausgesetzt sind, können auch über die Wintermonate rollig werden. Die Rolligkeit, besteht aus einer Vorbrunst und einer Brunstphase. Sie wird durch das Ansteigen des weiblichen Sexualhormones Oestrogen im Blut eingeleitet. Beim Eintreten in die Brunst sind bei Katzen typische Veränderungen im Verhalten zu beobachten. Während der ersten ein bis zwei Tage, werden die Kätzinnen anhänglicher, reiben den Kopf und miauen häufiger. Haben die Katzen Kontakt zu Katern zeigen sie sich diesen gegenüber weniger aggressiv. In den folgenden Tagen der Rolligkeit (ca. 6 Tage lang) sind die Katzen unruhig, wälzen und krümmen sich rollen sich über den Rücken (daher der Begriff „Rolligkeit“), schreien und nehmen die Deckposition ein. In der typischen Brunststellung hockt die Katze auf ihren Vorderbeinen, streckt die Hinterbeine und scharrt, während sie gleichzeitig ihren Rücken durchbiegt. Dabei hält sie den Schwanz zur Seite und präsentiert sich so anderen Katzen oder Menschen.

WIE LANGE DAUERT DIE ROLLIGKEIT?

Die Dauer und Intensität der Rolligkeit sind rasseabhängig unterschiedlich. Orientalische Katzen haben kürzere und zahlreiche, Perser und British Kurzhaar eher länger andauernde und weniger (ein bis zwei Mal pro Jahr) Brunstzyklen. Die Katze hat eine sogenannte induzierte Ovulation, d.h. der Eisprung wird v.a. durch den Deckakt ausgelöst. Findet kein Deckakt statt (z.B. weil die Katze alleine in der Wohnung gehalten wird) findet häufig auch kein Eisprung statt, so dass die Katze dauerrollig werden kann.

WANN SOLLTE MEINE KATZE KASTRIERT WERDEN?

Unsere Hauskatzen (Europäisch Kurzhaar, EKH) werden im Alter von 6 bis 8 Monaten geschlechtsreif. Bei einigen Rassekatzen wie z.B. Siamesen, Abessinier und Burmesen kann die erste Rolligkeit bereits mit 4 Monaten auftreten, während Perserkatzen und British Kurzhaar erst um den 12. Lebensmonat das erste Mal rollig werden. Die Geschlechtsreife hängt außerdem mit dem Körpergewicht zusammen und tritt ein, sobald die Kätzin ein Gewicht von ungefähr 2,5 Kg erreicht hat. Bei Katzen mit Freigang sollte die Kastration kurz vor der ersten Rolligkeit durchgeführt werden.

WAS MUSS ICH BEI DER KASTRATION BEACHTEN?

Sie bringen die Katze am Tag der Kastration zum vereinbarten Termin in unsere Praxis. Zuvor darf die Katze zwölf Stunden nichts fressen – trinken darf sie. Bitte lassen sie Freigänger zwölf Stunden vor der Operation nicht raus, denn nur so kann sichergestellt werden, dass die Katze nüchtern ist. Etwa drei Stunden nach der Abgabe können Sie Ihre Katze wieder abholen. Sie hat nun einen etwa zwei Zentimeter langen Schnitt am Bauch, der vernäht ist. Damit die Katze die Wunde nicht leckt, bekommt sie einen Halskragen aufgesetzt, mit dem sie sowohl fressen als auch trinken kann. Alternativ können Sie uns auch einen großen Strumpf oder noch besser einen kleinen Babybody mitbringen, den wir als Wundschutz der Katze anziehen. Am Operationstag darf Ihre Katze nichts mehr fressen und sollte keine Treppen laufen. Selbstverständlich darf die Katze nicht nach draußen. Trinken sollte zur Verfügung stehen. Machen sie Ihrer Katze ein warmes Lager, in das sie sich zurückziehen kann. Ihr Tier braucht vor allen Dingen Ruhe. Ihre Katze hat keine Schmerzen, denn sie wird mit Schmerzmitteln auch für zu Hause versorgt. Am Tag nach der Operation stellen Sie Ihre Katze noch einmal in unserer Praxis vor. Wir kontrollieren die Wunde und untersuchen Ihre Katze, um sicher zu gehen, dass sie die Narkose unbeschadet überstanden hat. Diese Nachuntersuchung ist eine reine Vorsichtsmaßnahme. Zehn Tage nach der Operation können die Fäden gezogen werden. Damit ist die Kastration komplett überstanden.

Wenn Sie weitere Fragen haben, beantworten wir diese Ihnen gerne!

Ihr Praxisteam

 

KASTRATION KATER

KASTRATION – STERILISATION: WAS IST DAS?

Unter Kastration versteht man die Entfernung des Keimgewebes, also der Hoden beim männlichen Tier bzw. der Eierstöcke beim weiblichen Tier. Eine Sterilisation bedeutet die Unterbindung der Fruchtbarkeit. Bei weiblichen Tieren werden die Eileiter durchtrennt, bei männlichen Tieren die Samenleiter. Die Tiere können sich so zwar nicht mehr fortpflanzen, der Sexualtrieb ist aber unverändert. Beim Kater wird eine Kastration durchgeführt.

WARUM KASTRIEREN?

Der Hauptgrund für eine Kastration ist es, die Fortpflanzungsfähigkeit bzw. den Fortpflanzungstrieb zu unterbinden. Die Kastration hat aber auch weitere Gründe. Auf der Suche nach einem Geschlechtspartner streifen unkastrierte Tiere weit umher und werden dabei häufig Opfer von Verkehrsunfällen. Durch den Deckakt und Revier- und Konkurrenzkämpfe ist die Infektionsgefahr erhöht. Tödliche Viruserkrankungen wie z.B. FeLV (Leukose) und die Immunschwäche FIV („Katzen-AIDS“) werden so übertragen. Unkastrierte Kater kämpfen um ihr Revier und haben häufiger Bissverletzungen und Abszesse. Laut Studien haben kastrierte Katzen eine deutlich höhere Lebenserwartung als ihre unkastrierten Artgenossen. Ein nicht zu verachtender Grund ist auch das Markieren des Reviers. Dieses normale aber für den Besitzer sehr unangenehme Verhalten ist der Hauptgrund im Haus gehaltene Kater zu kastrieren. Bei älteren Katern ist das Reviermarkieren manchmal durch eine Kastration nicht mehr reversibel.

WANN SOLLTE MEIN KATER KASTRIERT WERDEN?

Kater werden im Alter von 8 bis 10 Monaten geschlechtsreif. Sie merken dieses vor allem an dem strengen Geruch des Urins und der Tatsache, dass Ihr Kater sein Revier (Ihre Wohnung!) mit Urin markiert.

WAS MUSS ICH BEACHTEN?

Sie bringen Ihren Kater am Tag der Kastration zum vereinbarten Termin in unsere Praxis. Zuvor darf er zwölf Stunden nichts fressen – trinken darf er. Bitte lassen sie Freigänger zwölf Stunden vor der Operation nicht raus, denn nur so kann sichergestellt werden, dass die Katze nüchtern ist. Etwa drei Stunden nach der Abgabe können Sie Ihren Kater wieder abholen. Er hat zwei kleine Schnitte am Hodensack, über die die Hoden entfernt wurden. Eine Wundnaht ist nicht notwendig – Fäden brauchen nicht gezogen werden. In der Regel lecken die Kater nicht an der Wunde. Am Operationstag darf Ihr Kater nichts mehr fressen. Trinken sollte zur Verfügung stehen. Er sollte keine Treppen laufen und darf selbstverständlich nicht nach draußen. Machen sie Ihrem Kater ein warmes Lager, in das er sich zurückziehen kann. Ihr Tier braucht vor allen Dingen Ruhe. Ihr Kater hat keine Schmerzen, da er von uns mit Schmerzmitteln versorgt wird.

Damit ist die Kastration komplett überstanden.

Wenn Sie weitere Fragen haben, beantworten wir Ihnen diese gerne!