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Traditionelle Chinesische Medizin

 

 

 

TCM inkl. Akupunktur,

Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) beschäftigt sich seid 500 vor Chr. mit der Heilung von Mensch und Tier nach dem ganzheitlichem Prinzip.

Alles beruht auf der Annahme: Ein gesunder Körper, muss in allen Anteilen, das heißt körperlich, geistig und gefühlsmäßig im Gleichgewicht sein.

Das heißt, es werden nicht erkrankte Organe oder Krankheitssymptome behandelt, sondern der Organismus mit all seinen Eigenschaften, seinen Anlagen und seinem Immunsystem wird als Ganzes betrachtet. Der Behandlung mit den Akupunkturnadeln geht eine sehr ausführliche Befragung (Anamnese) voraus. Hierbei stehen für den traditionell chinesisch arbeitenden Arzt oft ganz andere Kriterien im Vordergrund als für den Schulmediziner. Der Mensch oder das Tier werden in seiner Gesamtheit erfasst. Dementsprechend gestaltet sich die Fragestellung. Es werden neben den Beobachtungen des Patientenbesitzers auch z.B. Schleimhautfarbe, Puls, Zunge, Psyche, Exkremente und Druckschmerzhaftigkeit von Akupunkturpunkten beurteilt. So gelingt es Imbalancen schon zu erkennen bevor Krankheitsbilder auftreten. Es wird eine umfangreiche Eingangsuntersuchung durchgeführt, diese dauert in Verbindung mit der Akupunktur ca. eine Stunde. Je nach Erkrankung Ihres Tieres wird die Akupunktur mit einer Nadel, einer heißen Nadel, Moxa (dies ist eine bestimmte chinesische Kräuterart die verbrannt wird) oder mittels eines Lasers durchgeführt. Die Nadeln bleiben in der Regel höchstens 20 Minuten liegen und werden dann gezogen.

Die Aufgabe des Therapeuten besteht dann darin Ungleichgewichte und Energiestauungen zu lösen oder abzubauen, mit dem Ziel der Harmonisierung und Heilung. Jeder Patient muss einzeln und vollständig untersucht werden, da jede Behandlung individuell festgelegt wird.

Grundsätzlich muss gesagt werden, dass Akupunktur Zerstörtes nicht wieder heilen sondern nur Gestörtes regulieren kann.

 

Wirkrichtung der Akupunktur:

- schmerzlindernd z.B. bei muskulären Verspannungen oder Arthrosen
- Beeinflussung des Immunsystems
- hormonell stimulierend
- abschwellend
- durchblutungsfördernd
- belebend / entspannend
- psychisch ausgleichend

 

Was ist Akupunktur?

Die Akupunktur ist eine vor vier Jahrtausenden in China entwickelte und bis heute beibehaltene Medizinform der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Bei der Akupunktur werden bestimmte Körperstellen, die Akupunkturpunkte, aktiviert. Im alten China geschah dies vorwiegend mit Nadeln und dem sogenannten Moxa, einer Wärmebehandlung durch das Abbrennen von Beifußkraut. Dies soll dazu führen, daß ein Ungleichgewicht, das im Organismus entstanden ist, wieder in die Balance zurückgebracht wird. Der Chinese spricht von einem gestörten Qi-Fluß, was übersetzt in etwa gestörter Energiefluß heißt. Nur wenn die Lebensenergie harmonisch und ungestört durch den Körper fließen kann, ist der Organismus gesund. Da jedes Individuum jedoch vielfältigen Einflüssen von Innen - so z.B. den Emotionen - und von Außen - von Verletzungen bis hin zu Wettereinflüssen - ausgesetzt ist, kann es zu Blockaden kommen, die, wenn sie sich manifestieren, zu den unterschiedlichsten Krankheiten führen können. Dabei wird oftmals das Grundproblem, das schon seit der Welpen- oder Jugendzeit besteht, durch immer andere und für den Besitzer scheinbar nicht zusammengehörende Probleme überdeckt, weil der Organismus sich so zu schützen versucht. Als Akupunkteur ist es meine Aufgabe diese Schichten sozusagen rückwärts wieder abzutragen, mittels der Akupunkturpunkte jeweils den Schalter zu finden, mit dem so umgeschaltet werden kann, daß die Energie wieder ohne Behinderung fließen kann.

 

Hier führe ich ein paar Erkrankungen/Störungen auf, bei denen Akupunktur nach meiner Erfahrung helfen kann:

  • allgemeine Alterserscheinungen, Bewegungsunlust, Appetitlosigkeit, Schwäche
  • Probleme und Schmerzen im Bewegungsapparat, an den Gelenken und im Rücken (Bandscheibenvorfall, Spondylose, Arthrose, Hüftgelenksdysplasie, Verletzungsfolgen, alle Arten von Verspannungen und nach Operationen)
  • Lähmungen (insofern der Nerv nicht irreversibel geschädigt ist)
  • Ängste, Aggressivität, Unruhe, Verlust an Lebensfreude u.a. Verhaltensprobleme
  • Inkontinenz
  • wiederkehrende Blasenentzündungen
  • chronische Magen-Darm Erkrankungen
  • unterstützend zu Stoffwechsel- und Hormonstörungen (z.B. Schilddrüsenerkrankungen, Diabetes u.a.) sowie bei Organerkrankungen
  • chronische Entzündungen der Augen, Ohren, Nasennebenhöhlen
  • Haut- und Fellprobleme
  • Asthma u.a. Atemwegserkrankungen
  • unterstützend bei Allergien/Immunsystem stärkend
  • Schmerzzustände
  • u.a.

 

Diese geschilderten Erkrankungen sind nur einige der relevantesten. Es gibt zahlreiche andere Störungen, die durch die Harmonisierung des Organismus gebessert oder zum Verschwinden gebracht werden können. Für diesbezügliche Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Wie reagieren die Tiere auf Akupunktur?

Die meisten Tiere mögen Akupunktur. Es werden keine Zwangsmaßnahmen angewendet. Nur wenige Punkte sind schmerzhaft, die meisten sind es nicht, und ist das Tier erst einmal genadelt, beobachtet man sehr häufig eine augenblickliche Entspannung. Auch beobachte ich, daß die Tiere spüren, daß ihnen die Behandlung gut tut, und viele beim nächsten Mal schon sehr viel gelöster in meine Praxis kommen.

 

Mit wie vielen Behandlungen muß man rechnen?

Diese Frage wird mir oft gestellt und ist pauschal nicht zu beantworten. Alle Tiere sind verschieden. Ihr Organismus reagiert vielfältig, die Tiere sind unterschiedlich stark mit dem Menschen verbunden, sind unterschiedlich alt, und sie haben unterschiedlich lang und intensiv mit ihren Problemen zu tun bzw. haben, wie zuvor geschildert, oft mehrere "Problemschichten" übereinander gelagert. Der optimale Zustand wäre erreicht wenn ein Tier ganz blockadefrei ist. Aber bereits nach einigen wenigen Behandlungen sollte sich eine Heilungstendenz abzeichnen. Dort wo sich die Energie bewegen läßt, und das ist bei den meisten Tieren der Fall, kann man mit einiger Wahrscheinlichkeit schon bald eine deutliche Verbesserung oder sogar Heilung erzielen.

 

Wie funktioniert Traditionelle Chinesische Kräutermedizin?

Pflanzentherapie ist in China eine bedeutende und häufig angewandte Therapieform.
Die Arzneitherapie beschäftigt sich mit den inneren Erkrankungen, d.h. denen der inneren Organe, Probleme der "Säfte" (im chinesischen Sinne) und inneren Substanzen.

Die Materia medica umfasst 35000 Drogen von denen ungefähr 500 in Deutschland verwendet werden können. Diese sind nach unseren Standards geprüft. Hier ist jede Arznei detailliert beschrieben und ihre Wirkungen wurden seit mehr als 2000 Jahren dokumentiert. Es existieren umfangreiche moderne Forschungen zu chinesischen Heilkräutern, bezüglich ihrer Wechselwirkungen = Verstärkung oder Abschwächung bei Kombinationen mit anderen Kräutern.

Auch in der Kräutertherapie wird das Rezept individuell nach den Bedürfnissen Ihres Tieres geschrieben und erstellt.