Terminsprechstunde

 

------------------------------

Mo. 8-12   18-20 Uhr

 

Di.  8-12   15-18 Uhr

 

Mi.  8-12   18-20 Uhr

 

Do. 8-12    - - - - Uhr

 

Fr.  8-12   15-18 Uhr

------------------------------

 

 Samstags und

 außerhalb

 der Sprechzeiten nach

 Vereinbarung 

 

Terminvereinbarung

 

  Telefon:  07062 / 914448

 

  Notfall:    0177 / 2834537

 

Online - Shop

hund2.jpg

Entwurmung

 

 

 

Lebt das Tier mit im Haushalt, haben die Familienmitglieder sehr oft einen doch recht engen Kontakt, so daß auch im eigenen Interesse einer regelmäßigen Entwurmung nichts im Wege stehen sollte. Die modernen Antiparasitika sind in der Regel gut verträglich und verhindern bei unserem geliebten Vierbeiner Schäden aufgrund eines Parasitenbefalles. Wir halten uns bei unseren Empfehlungen an die Vorgaben des ESCCAP (European Scientific Counsel Companion Animal Parasites).

ENTWURMUNGSSCHEMA FÜR KATZENWELPEN

  • Erstmals in der 3. Lebenswoche

  • Wiederholungsbehandlungen alle 14 Tage bis 2 Wochen nach Aufnahme der letzten Muttermilch

  • Die säugende Kätzin sollte parallel mit dem Wurf entwurmt werden

ENTWURMUNGSSCHEMA FÜR HUNDEWELPEN

  • Erstmals in der 2. Lebenswoche

  • Wiederholungsbehandlungen alle 14 Tage bis 2 Wochen nach Aufnahme der letzten Muttermilch

  • Die Hündin sollte zusammen mit den Welpen entwurmt werden

ENTWURMUNG DER TRÄCHTIGEN HÜNDIN

Einmalig um den 50. Tag der Trächtigkeit sollte die Hündin mit einem geeigneten Wurmmittel (z.B. Milbemax®) entwurmt werden, um die Übertragung von Spulwürmern (Toxocara) auf die Welpen im Mutterleib zu verhindern.

ENTWURMUNGSSCHEMA FÜR ERWACHSENE HUNDE

Bei ausgewachsenen Hunden wird eine regelmäßige Entwurmung empfohlen. Eine Kotuntersuchung (Sammelkot über 3 Tage) kann durchgeführt werden, um zu überprüfen, ob eine Wurmkur notwendig ist. Zu beachten ist, dass die Parasitenausscheidung intermittierend (nicht in jeder Kotportion sind Parasiten) ist, so dass ein negativer Befund einen Parasitenbefall nicht 100%ig ausschließt.

Nach einer Entwurmung sind die Tiere wurmfrei. Unmittelbar danach kann eine erneute Infektion und wenig später (je nach Präpatenz des Erregers) auch ein Ausscheiden neuer Würmer stattfinden. Eine exakte Zeitangabe, wie häufig eine Wurmkur durchgeführt werden sollte, ist daher nicht möglich.

Das European Scientific Counsel Companion Animal Parasites (ESCCAP) empfiehlt folgendes:

Hunde, die rohes Fleisch, insbesondere Innereien wie Leber und Lunge erhalten, das zuvor nicht ausreichend erhitzt (10 Min., Kerntemperatur 65° C) oder gefroren (1 Woche -17° bis -20° C) wurde, sollten alle 6 Wochen gegen Bandwürmer behandelt werden.

Für Hunde und Katzen, die regelmäßig unbeaufsichtigten Auslauf haben, wilde Nagetiere oder Aas fressen oder zur Jagd geführt werden, ist eine monatliche Entwurmung gegen Bandwürmer empfohlen.
Für den Schutz vor Spulwürmern muss das individuelle Risiko durch den Tierarzt eingeschätzt und anhand dessen Art und Häufigkeit der Maßnahmen festgelegt werden. Die Situation eines einzelnen Tieres kann nur über Kotuntersuchungen exakt ermittelt werden, alles andere ist lediglich eine Schätzung.

Kann das individuelle Risiko eines Tieres nicht eingeordnet werden, sind mindestens 4 Behandlungen pro Jahr zu empfehlen. Studien haben gezeigt, dass eine 1-2-malige Behandlung pro Jahr im Durchschnitt keinen ausreichenden Schutz bietet.

In Einzelfällen kann eine monatliche Entwurmung gegen Spulwürmer sinnvoll sein (z. B. bei engem Kontakt des Tieres mit Kleinkindern). Damit wird ein Ausscheiden infektiöser Spulwurmeier, an denen sich der Mensch anstecken kann, weitgehend ausgeschlossen.

HYGIENE IM ALLTAG

Gleichzeitig sollten Sie im Alltag auf konsequente Hygiene achten. Denn neben den tierärztlich verordneten Maßnahmen ist auch die gewissenhafte Beseitigung und Entsorgung von Hunde- und Katzenkot wichtig. Der Kot sollte beim Spaziergang wie auch im Garten täglich aufgesammelt und in einem verschlossenen Tütchen über den Hausmüll entsorgt werden. Auf keinen Fall sollte man ihn in der Toilette hinunterspülen oder auf den Kompost geben. Da es bei freilaufenden Katzen und Hunden nahezu unmöglich ist, den Kot aufzusammeln, muss die Entwurmung bzw. Kontrolle bei diesen Tieren besonders sorgfältig vorgenommen werden.

Wer ist das European Scientific Counsel Companion Animal Parasites (ESCCAP)

Das European Scientific Counsel Companion Animal Parasites (ESCCAP) ist eine in Großbritannien eingetragene Vereinigung. Sie wurde im Jahr 2006 von acht europäischen Veterinärparasitologen gegründet. Deutschland ist vertreten durch Prof. Dr. Thomas Schnieder vom Institut für Parasitologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover.

WELCHE WURMKUR SOLL ICH ANWENDEN?

Bei der Auswahl der für Ihr Tier und dessen Lebensumstände pasenden Wurmkur beraten wir Sie gerne.

Für Katzen gibt es auch Wurmkuren als Spot on. So muss Ihre Katze keine Tabletten oder Paste nehmen. Die Wirksamkeit dieser Spot on-Präparate ist wissenschaftlich getestet.